Chorfreizeit in Goslar 25.-27.04.2025

Der Anreiseabend begann mit fröhlichem Eingrooven zu Liedern aus dem eigens zusammengestellten Song-Buch der aus dem Chor formierten Gitarren-Band, die am Freitagabend zur musikalischen Höchstform auflief.

Am frühen Samstagmorgen startete der Chor nach einer sportlichen Aufwärmrunde mit der Probe. Allem voran motivierte Chorleiter Tobi. Mit frisch gestyltem Seemannsbart hatte er sich voller Elan für den Chor ein ambitioniertes Ziel gesteckt. Er scheute keine Mühen und fast akrobatisch zu nennenden Leistungen, um die einzustudierenden Songs mit oftmals schwierigen Rhythmen und ungewöhnlichen Silben mit viel Körpereinsatz und Engagement den Chormitgliedern zu veranschaulichen.

Der Einsatz hat sich gelohnt, denn bereits zum Ende der Chorfreizeit konnten Chorleiter Tobias und seine Rock:Its sich über drei neue Songs im Repertoire freuen. Welche Lieder genau, wird noch nicht verraten, nur so viel an dieser Stelle: Bevor man noch weiter lange „in der Tiefe rollt“ und weiter „über Tage wie diese“ nachgedacht wird, hat man sich „ein Hoch auf uns“ verdient …

Das ultimative Highlight einer jeden Chorfreizeit ist noch unbedingt zu erwähnen: Die samstägliche Chorparty nach vollbrachtem fleißigen Üben.

DJ Carsten spielte wie jedes Jahr seine beliebten Party-Hits mit leichten Varianten in der Playlist. Neu war dieses Jahr, dass man sich zu später Stunde Lieder wünschen durfte, die, wenn man Glück hatte, noch gespielt wurden, bevor man entweder zu fortgerückter Stunde zu müde oder zu angesäuselt war, diese zu erkennen.

Neumitglied Celia freute sich um Mitternacht über stehende Ovationen mit Wunderkerzen und minutenlang andauernden „Happy Birthday“ bei der Überraschungsparty zu ihrem 18. Geburtstag. Sportlich begeisterte Chormitglieder scheuten beim folgenden „Aloha Heja He“ keinen körperlichen Einsatz und hielten so lange die Party im Gange bis die Hartgesottensten weit nach Mitternacht endlich bettwärts ruderten.

Denn schließlich stand am nächsten Morgen erneut ein Probentag an, um die eingeübten Stücke noch weiter zu verfeinern. Zwar mit nicht mehr so engelsgleicher Stimme wie am Tag zuvor, jedoch mindestens ebenso motiviert, startete der Probensonntag.

Chor und Chorleiter waren am Ende der Freizeit mit dem Ergebnis rundum zufrieden.

Nach der Chorfreizeit ist vor der Chorfreizeit. Der nächste Termin, diesmal in Celle, steht bereits fest und ist in rot in jedem Kalender notiert.

(Nina und Ulrike)